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Havellandschule -
Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt "geistige Entwicklung"

 

Str. der Neubauten 5b
14641 Nauen OT Markee

 

Telefon: 03321 - 454158
Fax: 03321 - 746149
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Aktuelle Informationen aus der Havellandschule

 


 

18.03.2020

 

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

wir haben in den letzten Tagen gemeinsam eine schulische Ausnahmesituation gemeistert, für die es keine Erfahrungswerte und keine vorherigen Planungen gab. Sie erreichen uns in den nächsten Tagen in der Schule telefonisch oder per E-Mail. Ich bedanke mich für den telefonischen und schriftlichen Zuspruch und das Verständnis und wünsche Ihnen alles Gute.

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich bedanke mich für die Unterstützung und den insgesamt sehr besonnenen und ruhigen Umgang mit den Herausforderungen der letzten Tagen. Bleiben Sie gesund.

 

Mit freundlichen Grüßen

Martin Jakob

 

 


Elterninformation (16.03.2020)

16.03.2020

 

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

 

ich möchte noch einmal darauf verweisen, dass die von der Landesregierung am Freitag beschlossenen Maßnahmen darauf abzielen, die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, da sonst das Gesundheitssystem überfordert werden könnte, was wiederum zum deutlichen Anstieg der Erkrankungen führen würde.

 

In diesem Zusammenhang ist es mir wichtig, dass wir uns auch noch einmal vergegenwärtigen, dass unsere Schülerinnen und Schüler nicht nur potentielle Überträger, sondern auch potentielle Betroffene für möglichweise schwere Krankheitsverläufe sind. Vor allem in der Schule mit dem Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“ werden Schülerinnen und Schüler mit teilweise problematischen Vorerkrankungen oder grundsätzlich eingeschränkter Gesundheit beschult. Vor allem die Schülerinnen und Schüler unserer Schule sind diejenigen, die zur erweiterten Risikogruppe gehören. Vor allem in der Schule mit dem Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“ besteht ein sehr enger Kontakt zwischen den Schülerinnen und Schülern und den Lehrkräften und sonstigem pädagogischen Personal.

 

In diesem Sinne appelliere ich noch einmal ausdrücklich an Sie alle: Prüfen Sie bitte, ob Sie Ihre Kinder vorsorglich zu Hause lassen können. Denken Sie bitte auch daran die Fahrdienste zu informieren.

 

Scheuen Sie sich nicht bei Fragen oder Sorgen Kontakt zur Schule aufzunehmen. Melden Sie sich bitte auch bei uns, wenn in Ihrem Umfeld der Verdacht einer Infektion besteht oder sich Erkrankungen bestätigen.

 

Ich verbleibe mit dem Wunsch, dass wir und unsere Angehörigen gesund bleiben!

 

Martin Jakob

 


Elternbrief - unterrichtsähnliche Angebote (16.03.2020)

16.03.2020

 

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,

 

wie viele von Ihnen bereits gehört haben, bleiben alle Schulen in öffentlicher Trägerschaft ab Mittwoch, 18.03.2020 bis (voraussichtlich) nach den Osterferien geschlossen.

 

„…Der Unterrichtsbetrieb an Schulen, in den Schülerinnen und Schüler mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung und Schülerinnen und Schüler mit Schwerstmehrfachbehinderungen beschult werden, kann fortgeführt werden.“ (Rundschreiben des MBJS)

 

Diese Kann-Bestimmung ergibt sich ausschließlich aus der Tatsache, dass es für unsere Schülerinnen und Schüler keine klassische Hortbetreuung gibt und damit eine Notbetreuung in den Schulen für Eltern, die in sogenannten kritischen Infrastrukturen tätig sind und eine häusliche oder sonstige individuelle bzw. private Betreuung nicht organisieren können, gewährleistet sein muss.

 

Ich bitte Sie daher um Verständnis, dass wir ein unterrichtsähnliches Angebot als Notbetreuung und damit eine schulische Betreuung nur eingeschränkt anbieten.

 

Sollten Sie einer der Berufsgruppen angehören (beide Elternteile), für die die Notbetreuung gewährleistet werden muss, bitte ich Sie, das beigefügte Formblatt bis morgen auszufüllen und an die Schule zurück zu reichen, damit ich das unterrichtsähnliche Angebot organisieren kann. Dies kann auch gern als E-Mail bzw. per Fax erfolgen.

 

Für die Schülerinnen und Schüler zu Hause werden wir kurzfristig, soweit möglich, Lernaufgaben für den Schulzeitraum zur Verfügung stellen.

 

Wir wünschen Ihnen allen, dass Sie gesund durch die nächsten Wochen kommen!

 

 

Martin Jakob
Schulleiter

 

 

Anlage: Formblatt

 

Beachten Sie bitte auch folgendes Rundschreiben des Ministerium für Bildung, Jugend und Sport.

 


Pressemitteilung aus dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (15.03.2020)

15.03.2020

 

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,

 

heute am 15.03.2020 hat das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport eine neue Pressemitteilung herausgeben:

 

 

"Die öffentlichen Schulen in Brandenburg sind am Montag (16. März 2020) und Dienstag (17. März 2020) geöffnet und es findet regulärer Unterricht statt. 

 

Falls Eltern ihre Kinder an diesen beiden Tagen vorsorglich nicht in die Schule schicken möchten, wird darum gebeten, die Schule zu informieren. Die Kinder gelten auch als entschuldigt, wenn für die Kinder keine schriftliche Entschuldigung vorliegt.

 

Ab Mittwoch dem 18. März 2020 findet kein Unterricht mehr an öffentlichen und Schulen in freier Trägerschaft statt."

 

 

Ich schließe mich dieser Pressemitteilung an: Bitte informieren Sie uns telefonisch oder per E-Mail, wenn Sie Ihr Kind vorsorglich zu Hause lassen wollen. Denken Sie bitte auch daran die Fahrdienste zu informieren. Ich denke auch, dass wir in dieser besonderen Situation auf schriftliche Entschuldigungen verzichten können!

 

Ich wünsche uns allen viel Kraft für die nächsten Wochen und hoffe, dass wir und unsere Angehörigen gesund bleiben!

 

Martin Jakob

 


Pressekonferenz des Ministerpräsidenten (14.03.2020)

14.03.2020

 

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,

 

gestern ist der Ministerpräsident des Landes Brandenburg Herr Woidke zusammen mit der Bildungsministerin Frau Ernst, der Gesundheitsministerin Frau Nonnemacher und dem Innenminister Herr Stübgen zu einer Pressekonferenz in der Staatskanzlei vor die Presse getreten.

 

Im Zuge dieser Pressekonferenz haben der Ministerpräsident und die Fachminister die Entscheidung zum weiteren Umgang mit der Coronavirus Pandemie dargestellt. Die wesentlichen Ergebnisse sind in einer Pressemitteilung der Staatskanzlei zusammengefasst. Auch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport hat eine entsprechende Pressemitteilung veröffentlicht.

 

In Brandenburg finden zur Eindämmung der Corona-Epidemie ab Mittwoch, den 18.03.2020 landesweit an Kindertageseinrichtungen und Schulen vorerst bis zum Ende der Osterferien keine reguläre Betreuung und kein regulärer Unterricht statt.

 

Diese Vorsorgemaßnahmen zielen darauf ab, die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, da sonst das Gesundheitssystem überfordert werden könnte, was wiederum zum deutlichen Anstieg der Erkrankungen führen würde. Vor diesem Hintergrund wurde sich für die Schließung von Schulen und Kitas entschieden.

 

Wir werden die kommenden Tage, vor allem auch Montag und Dienstag nutzen, um die weitere Verfahrensweise abzustimmen und Informationen zu weiterhin offenen Fragen für unsere Schulform zu geben. Für Rückfragen stehen wir Ihnen ab Montag telefonisch - bis dahin aber auch per E-Mail - zur Verfügung.

 

Ihr Schulleiter

Martin Jakob

 


Informationen von der Schulleitung (12.03.2020)

12.03.2020

 

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtige,

 

ich möchte Ihnen auf diesem Weg einige aktuelle Hinweise zum Umgang mit dem Coronavirus geben. Grundsätzliche Informationen sind auf der Seite des Robert Koch-Instituts tagesaktuell zusammengestellt.

 

Für die Schulen des Landkreises Havelland ist das Gesundheitsamt in Rathenow Ansprechpartner. In enger Abstimmung mit Fr. Dr. Müller werden Entscheidungen für die jeweiligen Schulen getroffen. Informationen zum Umgang mit dem Coranavirus sind unter anderem in dem Rundschreiben der Amtsärztin zusammengetragen.

 

Bei Fragen oder Sorgen, die sich für Sie aus der aktuellen Situation ergeben, melden Sie sich bitte telefonisch oder per E-Mail in der Schule. Wir können dann auch allgemeine präventive Vorgehensweisen besprechen. Alternativ können Sie sich direkt an das Gesundheitsamt wenden. Bei konkreten Verdachtsfällen melden Sie sich bitte unbedingt auch bei uns in der Schule.

 

Beachten Sie bitte auch die Allgemeinverfügungen und die Pressemitteilungen die unten verlinkt sind.

 

Ich wünsche uns allen einen möglichst besonnenen Umgang mit der gegenwärtigen Situation und vor allem viel Gesundheit!

 

Martin Jakob

 


Allgemeinverfügungen des Landkreises Havelland (12.03.2020)

12.03.2020

 

Auf Weisung des Gesundheitsministeriums des Landes Brandenburg hat der Landkreis Havelland am Donnerstag, den 12. März 2020, zwei Allgemeinverfügungen zum Umgang mit dem neuartigen Coronavirus erlassen. Großveranstaltungen ab einer Teilnehmerzahl von 1.000 Menschen sind danach bis auf weiteres untersagt. Veranstaltungen mit mindestens 100 Teilnehmern müssen der Kreisverwaltung zur Genehmigung angezeigt werden. Auch Regelungen für Reiserückkehrende wurden getroffen.

 

Wer im Havelland eine öffentliche oder private Veranstaltung mit mindestens 100 Personen durchführen möchte, muss dies nun laut Allgemeinverfügung dem havelländischen Gesundheitsamt im Vorfeld unter Angabe folgender Informationen schriftlich anzeigen: Kontaktdaten des Veranstalters, Veranstaltungsort und -zeit, zu erwartende Zahl von Teilnehmern sowie Art der Veranstaltung (öffentlich, geschlossen, unter freiem Himmel).

 

Für Menschen, die von einer Reise zurückkehren, gilt entsprechend der Allgemeinverfügung ab sofort: Personen, die sich innerhalb der vergangenen 14 Tage in einem internationalen Risikogebiet oder einem besonders betroffenen Gebiet in Deutschland (entsprechend der jeweils aktuellen Festlegung durch das Robert-Koch-Institut) aufgehalten haben, dürfen für einen Zeitraum von 14 Tagen beginnend ab der Rückkehr Einrichtungen wie Kitas, Schulen, Hochschulen, Heime, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen nicht betreten. In Krankenhäusern sind behandlungsbedürftige Patienten sowie für die Aufrechterhaltung des Betriebes notwendige Beschäftigte von dieser Regel ausgenommen.

 

Allgemeinverfügung Veranstaltungen

 

Allgemeinverfügung Besuchsbeschränkungen

 


Informationen zum Coronavirus aus dem Gesundheitsamt (03.03.2020)

03.03.2020

 

Bei den Vorkehrungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Coronavirus richtet sich das Gesundheitsamt des Landkreises Havelland nach den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts. Dieses koordiniert die entsprechenden Maßnahmen einheitlich in ganz Deutschland. Das havelländische Gesundheitsamt arbeitet darüber hinaus eng mit Krankenhäusern des Havellandes, dem Rettungsdienst und dem Katastrophenschutz zusammen und hält auch die Arztpraxen im Landkreis auf dem aktuellen Stand.

Wichtigstes Ziel ist es derzeit, die weitere Ausbreitung des Coronavirus so gut wie möglich zu verhindern. Das Gesundheitsamt des Landkreises Havelland empfiehlt daher einige Vorsichtsmaßnahmen und Hygieneregeln. Dazu gehören zum Beispiel das regelmäßige Händewaschen mit Seife sowie das Einhalten der Nies-Etikette. „Man niest in den Ärmel, um die Ausbreitung von Tröpfchen zu senken und die Hände ‚keimarm‘ zu halten“, sagt Dr. Anna Müller, Amtsärztin des Havellandes.

 

Außerdem sollte nach Möglichkeit Abstand zu anderen Personen gehalten und auf unnötigen Körperkontakt (zum Beispiel Händeschütteln) verzichtet werden. Eine gesunde, Vitamin C reiche sowie zuckerarme Ernährung sei ebenfalls ratsam, da sie das Immunsystem stärkt.

 

Sinnvoll kann es zudem sein, sich gegen andere Infektionen impfen zu lassen, insbesondere gegen die Grippe und ab 60 Jahren auch gegen Pneumokokken. „Dadurch wird erreicht, dass möglichst wenige Menschen an einer Lungenentzündung erkrankt sind, wenn sich das Coronavirus ausbreitet“, so Amtsärztin Müller. Generell gelte bei Infektionen, den Hausarzt anzurufen und einen Termin zu vereinbaren, anstatt sich direkt ins Wartezimmer zu setzen. So werde verhindert, dass sich die Viren im vollen Wartezimmer verbreiten.

 

Entsprechende Handlungsempfehlungen sowie weitere Informationen zum Coronavirus hat der Landkreis Havelland im Internet unter www.havelland.de/coronavirus für die Bürger zusammengetragen. Auch die Mitarbeiter des Landkreises wurden zum Thema sensibilisiert. Sie stehen weiterhin in gewohntem Umfang für die Anliegen der Bürger zur Verfügung. Ferner hat das Gesundheitsamt eine Hotline eingerichtet: Unter der Telefonnummer 03385/551 71 19 können Bürger montags und dienstags von 9 bis 18 Uhr, mittwochs und donnerstags von 9 bis 16 Uhr sowie freitags von 9 bis 14.30 Uhr Fragen zum Coronavirus stellen.

 


Pressemitteilung aus dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (02.03.2020)

02.03.2020

 

Das Bildungs- und Jugendministerium hat alle Brandenburger Kita-Träger und Kitas, staatliche Schulämter und Schulen sowie Träger von Gemeinschaftseinrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe per Schreiben über die Verantwortlichkeiten in Sachen Coronavirus informiert.

 

Die Leitungen der Einrichtungen werden aufgefordert, bei Verdachts- oder Krankheitsfällen unverzüglich das zuständige Gesundheitsamt des Landkreises bzw. der kreisfreien Stadt zu informieren, sofern dies der behandelnde Arzt einer Verdachtsperson noch nicht getan hat. Die Gesundheitsämter bewerten die Gefährdung und beraten über eventuell erforderliche weitere Maßnahmen, um die Ausbreitung der Infektionskrankheit zu verhindern. Im schlimmsten Fall können sie die Schließung einer Einrichtung anordnen.

Die Gesundheitsämter haben alle aktuellen Informationen und werden vom Gesundheitsministerium regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht.

 

Aktuell schätzt das Robert Koch-Institut die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland weiterhin als gering ein. Es gibt einen Nationalen Pandemieplan, der in wichtigen Teilen auch auf das Coronavirus anwendbar ist. Die im Land Brandenburg zuständigen Stellen stehen in engem Kontakt zum Robert Koch-Institut, zum Bundesgesundheitsministerium und zu anderen Bundesländern. In Zusammenarbeit mit den Gesundheitsämtern der Landkreise und kreisfreien Städte wurden die Krankenhäuser und die Vertragsärzte des Landes in die weitere Planung einbezogen.

 

In einem Schreiben an alle Schulämter werden für Schulen u.a. folgende Fallkonstellationen beschrieben:    

Eine Schülerin bzw. ein Schüler, eine Lehrerin oder ein Lehrer zeigt Symptome einer Infektion.

  • Hat die Schule Kenntnis von Verdachts- bzw. Kontaktfällen, nimmt die jeweilige Schulleitung unverzüglich Kontakt mit dem zuständigen Gesundheitsamt auf.
  • Die Betroffenen bzw. ggfs. deren Erziehungsberechtigten sind darüber zu informieren.
  • Das Gesundheitsamt bewertet das gegebene Gesundheitsrisiko und veranlasst die notwendigen Maßnahmen.
  • Die Schulleiterinnen und Schulleiter setzen die notwendigen Maßnahmen um, soweit sie in ihren Zuständigkeitsbereich fallen.
  • Die Schulleiterinnen und Schulleiter informieren die bzw. den für die betreffende Schule zuständigen Schulrätin bzw. den Schulrat.